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Till Klingbeil
Allgemeines
Freitag, 11. Mai 2012
Regelfrage der Woche
Um einen weit nach vorne geschlagenen Ball zu erreichen, läuft ein Angreifer in der Mitte des Spielfeldes in Richtung Strafraum. Kurz vor der Strafraumgrenze wird er von einem bereits verwarnten Verteidiger festgehalten. Dadurch kann der Angreifer den einige Meter vor ihm hochspringenden Ball, den er noch nicht unter Kontrolle hatte, nicht erreichen. Dieser wird von dem aus dem Tor gelaufenen Torhüter aufgenommen.
Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden?
Antwort:
Direkter Freistoß am Tatort, gelb/rote Karte (keine eindeutige Torchance)
Donnerstag, 3. Mai 2012
Regelfrage der Woche
Vor der Ausführung eines Eckstoßes steht der Abwehrspieler zunächst in der richtigen Entfernung
zum Ball. Während des Anlaufs des Schützen verkürzt der Abwehrspieler jedoch den Abstand
sehr deutlich und kann dadurch den Ball ins Seitenaus abwehren. Der Schiedsrichter hat dies nicht
mitbekommen. Wie verhält sich sein Assistent?
Antwort:
Fahnenzeichen; Wiederholung des Eckstoßes und Verwarnung. Der Eckstoß muss jetzt durch einen
Pfiff freigegeben werden.
Mittwoch, 25. April 2012
Regelfrage der Woche
Weil der Abwehrspieler keine Anspielstation findet, spielt er den Ball beim direkten Freistoß von außerhalb des Strafraumes zum Torwart zurück. Er übersieht dabei aber, dass sein Torwart zu weit vor seinem Tor steht und den Ball somit nicht mehr erreichen kann, so dass der Ball deshalb direkt ins eigene Tor rollt.
Entscheidung:
Eckstoß
Samstag, 14. April 2012
Regelfrage der Woche
Nachdem alle Voraussetzungen für die korrekte Ausführung eines Strafstoßes vom Schiedsrichter erreicht wurden, gibt er mit einem für alle Beteiligten deutlichen Handzeichen die Ausführung frei. Der Schütze läuft an und schießt den Ball genau rechts oben in den Winkel ins Tor. Hat der Schiedsrichter richtig gehandelt? Begründung?
Nein, Strafstoßausführung muss angepfiffen werden
Samstag, 7. April 2012
Regelfrage der Woche
Abstoß. Der Verteidiger legt sich den Ball zurecht. In diesem Augenblick bekommt er vom Schiedsrichter ein Zeichen zu warten. Dann sieht er, dass sein Trainer auswechseln möchte und zwar ausgerechnet ihn. Damit ist der Verteidiger überhaupt nicht einverstanden und donnert den Ball voller Wut ins eigene Tor. Spielfortsetzung?
Da der Ball beim Abstoß erst dann im Spiel ist, wenn das Leder den Strafraum zum Spielfeld hin verlassen hat, kann der Abstoß nur wiederholt werden. Natürlich wird der Verteidiger verwarnt. Kompliziert wird es, wenn dieser schon vorher die gelbe Karte gesehen hat: Er wird mit GELB und dann GELB/ROT vom Spiel ausgeschlossen. Die Auswechslung kommt in diesem Fall nicht zustande.
Antwort: Wiederholung, Verwarnung
Mittwoch, 28. März 2012
Regelfrage der Woche
Zu Beginn der zweiten Halbzeit befinden sich beide Teams wieder auf dem Spielfeld. Ohne den Schiedsrichter zu informieren, hat eine Mannschaft einen Spielerwechsel vorgenommen.
Da kurze Zeit nach dem Anstoß der Ball ins Seitenaus geht, gibt es in der 47. Minute eine Spielunterbrechung. Unmittelbar vor der Wiederaufnahme des Spieles erkennt der Schiedsrichter, dass ein Spieler das Spiel fortsetzen will, der sich für den Schiedsrichter neu auf dem Feld befindet.
Entscheidung?
Da der Schiedsrichter den Wechsel erst in der Spielruhe bemerkt, ist dies der Moment, in dem er das unerlaubte Betreten feststellt. Ob und wie lange sich der Spieler bereits auf dem Platz befand, ist spekulativ und kann daher nicht mit einer Spielstrafe belegt werden.
Antwort: Einwurf, Seitenlinie, Verwarnung (gelb), (Wechsel notieren)
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